16. März 2017

Wer ist heutzutage nicht auf einem Social Network aktiv?

Das bekannteste Social Network heutzutage ist Facebook. Die meisten sind dabei, nicht alle sind davon überzeugt, doch jeder kennt es. Im beruflichen Alltag sind eher die professionellen Plattformen bekannt, wie XING und LinkedIn.

Facebook ist ziemlich praktisch, um sich bei Gruppen auszutauschen, Leute kennen zu lernen, die dieselben Interessen haben und auch Informationen und Updates über  Veranstaltungen zu bekommen.

Macht auch Sinn so eine Art von Social Network beim Lernen einzusetzen. Oft ist es so, dass man sich vielleicht bei einem Präsenztraining nicht traut was zu fragen oder, dass erst nach dem Seminar eine Frage beim Bearbeiten der Unterlagen auftaucht. Am einfachsten und schnellsten ist es dann, wenn man in einer Social Community die anderen „Mitauszubildenden“ was fragen kann – auch wenn es eine banale Frage ist, wie: „Weiß jemand noch genau was unter Modul xy besprochen wurde?“  Man ist unter sich, man versteht sich, alle sind gerade dabei dieselben Unterlagen durchzuarbeiten und man ist Teil der Community.

Für die 24-monatige Ausbildung eines großen Handelsunternehmens, wo die Zielgruppe eher zu den Milennials (18-25 Jahre) zählt, war die Idee eine Social Media Plattform einzusetzen also nicht wegzudenken: Nicht nur als organisatorischer Begleiter mit Terminen und Veranstaltungsorten, sondern auch als Nachschlagewerk und Austausch-Plattform.

Eine praktische Eigenschaft ist zudem, dass alle Unterlagen und Informationen des Trainings auf der Plattform zu finden sind und dort auch heruntergeladen werden können. Wichtige Termine wie auch der Veranstaltungsort sind jederzeit auf der Plattform abrufbar. Außerdem ist  der Trainer auf der Plattform aktiv und kann somit die Fragen der Teilnehmer beantworten und eventuell auch Inhalte während des Seminars wiederholen, die vielleicht nicht ganz verstanden wurden.

Durch die Kombination von Präsenztrainings, Online-Lerneinheiten und einem digitalen sozialen Netzwerk wird das Lernen optimiert, sodass die Inhalte des Trainings durch das Austauschen in der Community klarer werden und das Wissen nachhaltig gefestigt wird.

Stephanie Meyersieck
schreibt für den perspektive3 Blog. Ihre Spezialgebiete sind Kulturen, Sprachen und Kommunikation. Gerade lernt sie vieles über das Lernen und ist begeistert von den verschiedensten und neuartigen Methoden, die es in diesem Gebiet gibt.